OpenSource-CMS
Immer häufiger trifft man im Internet auf Open Source-CMS-Software. Warum nimmt man nicht einfach diese und spart sich das Geld? Immerhin sind Kauflösungen IMMER kostenintensiver als Open-Source-Lösungen, oder?
Nachteile TYPO3 (beispielhaft für Open-Source-CMS-Produkte)
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Als Nachteile von TYPO3, die z.T. mit der hohen Komplexität des Systems verbunden sind, sind insbesondere zu erwähnen die relativ hohen Anforderungen an die Leistungs- und Konfigurationsfähigkeit des verwendeten Servers, die steile Lernkurve für den Administrator (mindestens mehrere Wochen Einarbeitungszeit, u.a. zum Erlernen der Skriptsprache TypoScript) sowie die nach Ansicht mancher Nutzer zumindest gewöhnungbedürftige und nicht sonderlich intuitive Nutzeroberfläche. Manchmal lassen sich auch scheinbar sehr einfache Anforderungen nur sehr umständlich realisieren (ein Blick in die einschlägigen Foren zeigt die Vielfalt der auftretenden Probleme).
 
Dies alles mag in manchen Fällen - insbesondere dort, wo möglichst einfach zu implementierende Lösungen gefragt sind - gegen einen Einsatz des Systems sprechen. Im Gegensatz zu kommerzieller Software gibt es bei Typo3 wie bei GPL-basierter Software üblich auch keinen Support durch den Hersteller/Entwickler, dafür aber durch die meist sehr kompetente und hilfreiche Nutzergemeinde (Foren, Mailingliste).
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Ehrfahrungsbericht
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Der Nachteil von Typo3 und Co. ist im Wesentlichen die suggerierte Kostenfreiheit und das damit verbundene Risiko durch Sunk Costs am Ende viel mehr zu bezahlen als bei sorgfältiger Evaluierung.
 
Hintergrund:
Jedes CMS benötigt Implementationsaufwand. Dabei gilt die Regel: Je weniger das System kann umso einfach ist die Implementation innerhalb des Leistungsumfangs.
 
Typo3 z.B. kann eine ganze Menge, besitzt es doch einen immensen Funktionsumfang. Zumindest theoretisch. Allerdings mit einem ziemlichen Aufwand was in der Natur komplexer Projekte liegt aber auch in dem ziemlich verkorksten Konzept (allen voran Typo Skript) von Typo3 selbst.
 
Das Problem ist nun:
Bei CMS Projekten dieser Größe ist das System an sich (Lizenzen) direkt nur ein kleiner Teil der Kosten, ca. 20%. Aber eine ganze Menge an indirekter/mittelbarer Kosten die später aufgrund von System-Defiziten entstehen können. Darum prüfe, wer sich ewig bindet!
 
Und hier liegt das Problem: statt sauber die möglichen Systeme und ihre Vor- und Nachteile insb. im Bezug auf den Implementationsaufwand zu vergleichen wird erstmal eine Open-Source-CMS-Lösung verwendet - im "Ma' gucken, vielleicht geht's damit ja billig"-Stil. - Weil es ja nichts kostet und laut Community alles kann - Irgendwann merkt man aber dass die viele Zeit die man reingesteckt hat ganz schön teuer ist und dann ist es zu spät und der Karren muss irgendwie fertig werden - koste es was es wolle.
 
Und schwupps war das ganze eine ziemlich teuer Baustelle.
 
Eine andere Variante ist, dass einem Firmen bei der Erstellung in Implementierung von Open-Source-CMS-Lösungen helfen. Diese kosten i.d.R. meist genauso viel wie Kauflösungen inkl. Service. Warum die Kosten bei solchen Firmen so hoch sind? Naja, die wollen auch gerne etwas vom Kuchen abhaben und lassen sich fehlende Programmierkenntnisse gut bezahlen.
 
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